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29.07.2010

Bildung Baden-Württemberg, dies bedeutet dass jetzt zu den Schulferien ca. 2000 befristet beschäftigte Lehrer im Land arbeitslos werden. Es sind meistens junge LehrerInnen die für die Unterrichtsversorgung im Land gerade stehen. Obwohl man diese LehrerInnen nach den Ferien wieder braucht, werden sie in die Arbeitslosigkeit geschickt! So geht man nicht mit gut ausgebildeten Fachkräften um. Und gerade unser Ministerpräsident Mappus möchte, mehr Fachkräfte aus dem Ausland anwerben.Ein Witz.Wer kommt schon unter solchen Vorausetzungen in unser Ländle.Deshalb fordere ich als Gewerkschafter, gebt unseren Lehrern endlich eine Festanstellung, damit diese Hängepartie für die Betroffenen zu ende ist.Denn sonst wird es noch so kommen, dass unsere gutausgebildeten Fachkräften unser Land verlassen und ihr Glück woanders suchen, nämlich da wo man sie bezahlt auch wenn Ferien sind!

 

31.01.2010

Nun beweißt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung, dass noch viel mehr schief läuft im Ländle in Sachen Bildung.Im Schnitt geben Eltern 131 Euro im Jahr aus,fast jedes 5.Kind in einer 4.Klasse bekommt Nachhilfe.Was früher die Ausnahme war, um die schulischen Schwächen zu verbessern,hat sich heut etabliert.Die Familien sind unzufrieden mit unserem Schulsystem und die die es sich leisten können, schicken ihre Kinder zur privaten individuellen Förderung. Aber was wird aus den Kindern deren Eltern es sich nicht leisten können? Sie bleiben auf der Strecke in unserem System.Dies festigt die Chancenungleicheit, zwischen Kindern mit "armen" und "reichen" Eltern.Hoffentlich wachen unsere Politiker bald auf. Denn die Folgekosten dieser Bildungsmisere sind enorm höher, als heute noch rechtzeitig einzugreifen.

Deshalb jetzt den Richtungswechsel in der Bildungspolitik

.Liebe Wähler in Baden-Württemberg denkt bei der nächsten Landtagswahl daran, wer uns diese Misere eingebrockt hat.Nämlich die schwarz/gelbe Koalition in Stuttgart

26.01.2010

So nun hat sich wieder mal gezeigt, dass im Musterländle Baden-Württemberg einiges schief läuft, in der Bildungspolitik.Die Vorsitzende und ihre Stellvertreterin des Landeselternbeirats treten zurück. Warum? Weil unser Kulturminister Rau zwar mit ihnen spricht, aber deren Verbesserungsvorschläge, nicht die Bohne interessieren. Der drückt stur gegen alle Bedenkträger seine Linie durch.G8, Neue Werksrealschule, festhalten am dreigliedrigen Schulsystem.Diese Landesregierung macht Bildungspolitik gegen die Eltern,Schüler und Lehrer.In einem Jahr sind Landtagswahlen.Baden-Württemberger wählt diese Regierung und ihren Kultusminister ab,wählt für eine Wende in der Bildungspolitik!.

 

Zur  neuen Werksrealschule habe ich folgende Kritikpunkte:

Die 10. Klasse kann nur jemand erreichen, der einen gewissen Notendurchschnitt hat und dies werden die wenigsten erreichen.Nach den neuen Regeln gibt es in der 10. Klasse 2 Tage Berufsschule, was bedeutet daß wichtige Fächer, wie Deutsch, Englisch und Mathematik  in den restlichen 3 Tagen durch gepaukt werden müssen.Das gleiche Ergebniss wird auch ohne zusätzlichen Leistungsdruck durch den Hauptschulabschluss mit anschließender 2 jähriger Berufsfachschule erreicht.Diese Überforderung der Schüler, wie es zum Teil auch schon beim G8 gibt, können sich die Eltern ersparen. Ausserdem befürchte ich, daß kleine erfolgreiche Hauptschule, zugunsten einer grossen Werksrealschule geschlossen werden. Ich denke dass die Eltern eher das Original wählen werden, nämlich die Realschule und nicht die NWRS.Baden-Württemberg braucht eine echte Schulreform, weg von dem frühen Aufteilung der Schüler, hin zu einem längerem gemeinsamen lernen. Dazu wohnortnahe Schulen um die Schüler optimal zu fördern. Dies lässt eine Höherqualifizierung ohne Übertrittsdruck zu.

 

Mein kurzes Gastspiel im Verein Schule mit Zukunft

24 01.2010

Habe heute den sofortigen Austritt aus dem Verein erklärt! 

23.01.2010

SCHULE MIT ZUKUNFT unterstützt die Forderungen der Freien Schulen nach Einhaltung der zugesagten finanziellen Mittel:
Unterstützungserklärung

Ich persöhnlich lehne diese Unterstützung seitens des Vereins ab! Wenn die Eliten mehr Geld wollen, sollen sie es selber aufbringen und nicht noch dadurch, indem sie die Budgets der staatlichen Schulen schröpfen!!

 

Seit kurzem bin ich Regionalsprecher des Vereins-Schule mit Zukunft für den Kreis Ludwigsburg. Ich hoffe Mitstreiter zu finden,die am Aufbau einer Regionalgruppe mitwirken wollen und sich für eine bessere Bildungspolitik in Baden-Württemberg einsetzen wollen.

Um zukunftsweisende Schulkonzepte möglich zu machen, fordern wir:

1. Bessere Rahmenbedingungen an jeder Schule – JETZT:

  • eine 120%ige Lehrerversorgung, die zu jeder Zeit (bei Fortbildung, Krankheit, Schullandheimaufenthalt etc.) eine 100%ige Unterrichtsversorgung garantiert,
  • Reduzierung der Klassengröße auf maximal 20 Kinder mit Team-Teaching,
  • Stärkung des kreativen, sozialen und sportlichen Bereichs,
  • Konzeptüberarbeitung der Lehrerausbildung, die den veränderten Anforderungen gerecht wird,
  • Unterstützung der Lehrer durch ein Team von weiteren Fachkräften, z.B. Schulpsychologen, Schulsozialarbeiter und Sozialpädagogen,
  • Konzeptüberarbeitung von G8.

Prinzipiell muss künftig eine andere Schulstruktur/Schulkultur geschaffen werden mit einer Schule als Lebensraum, in der die übrigen Forderungen realisiert werden können. Wir wollen

Schule neu denken

  • individuelle Förderung statt Auslese - Öffnung für längeres gemeinsames Lernen,
  • Stärkung der frühkindlichen Bildung (Motorik, Sprache, Wahrnehmung, Denken, Sozialverhalten),
  • verbesserter Übergang von Schule in Studium / Beruf,
  • Mitbestimmung aller an Schule Beteiligten,
  • eine gemeinschaftliche Schulpolitik für alle Bundesländer in Deutschland im Sinne der geforderten Mobilität.